Mobilität in Europa
Seit den 1970er Jahren korreliert das Wirtschaftswachstum in den westeuropäischen Ländern mit einem Verkaufsboom an Autos. PKWs sind das Haupttransportmittel der BürgerInnen in Europa. Meistens werden Autos für Fahrten unter fünf Kilometer genutzt, die häufig und ungeplant stattfinden. Die Städte- und Verkehrsplanung wurde bis heute maßgeblich vom PKW beeinflusst.
Zwischen 1995 und 2006 stieg die Zahl der angemeldeten Autos in der EU-27 um 22 Prozent (52 Millionen Autos). Das entspricht der gesamten Autoflotte Englands und Spaniens zusammen. Das Ergebnis: der Transport ist für über 60 Prozent der Luftverschmutzung verantwortlich und trägt entsprechend zum CO2 Ausstoß bei. Treibhausgasemissionen sind zwischen 1990 und 2006 um 26 Prozent gestiegen (180 Mio Tonnen), ausgenommen der internationale Flug- und Schiffsverkehr (EU-15).
Die Radiokampagne thematisiert innovative Mobilitätskonzepte und plädiert für multimodale Mobilität: die kombinierte Nutzung von ÖPNV, Bahn, Fahrrad und Car Sharing.
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